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Informationen zum Projekt
Beginn (Datum): 25 Oktober 2023
Ende (Datum): 31 Dezember 2025
Finanzierung
Fonds: Fonds für einen gerechten Übergang (JTF)
Gesamtbudget: 20 555 869,75 €
EU-Beitrag: 10 000 000,00 € (48,65%)
Programm
Programmplanungszeitraum: 2021-2027
European Commission Topic

Projekt VoltH2 Terneuzen 1

Mit einer jährlichen Produktion und einem jährlichen Verbrauch von fast 600 Tonnen Wasserstoff ist die Zeeland-Industrie in den Benelux-Ländern führend. Da der größte Teil dieses Wasserstoffs noch mit Erdgas hergestellt wird, wird viel CO2 freigesetzt. Mit dem Grünen Deal strebt die Europäische Kommission ein klimaneutrales Europa bis 2050 an. Im Rahmen dieser Energiewende wird grüner Wasserstoff eine entscheidende Rolle bei der drastischen Verringerung der CO2-Emissionen der Industrie und des Schwerverkehrs spielen. Auf der Axelse Vlakte entwickelt VoltH2 eine grüne Wasserstoffanlage mit einer anfänglichen Produktionskapazität von 25 MW, die 2026 in Kraft treten wird. In einer ersten Phase wird diese Anlage jährlich rund 2.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren und damit rund 17 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. VoltH2 wird das erste Unternehmen in der Region sein, das die Emissionsreduktionsziele von Smart Delta Resources, der Partnerschaft der Industrie in den Südwest-Niederlanden im Rahmen des Wasserstoff-Delta-Programms, umsetzt. In einer zweiten Phase, beginnend im Jahr 2028, werden wir auf 125 MW expandieren, mit denen wir jährlich etwa 10.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren werden. Dies spart auch rund 85 Tonnen CO2 pro Jahr ein, und der reine Sauerstoff, der bei der Produktion von grünem Wasserstoff in Verbrennungsprozessen freigesetzt wird, kann auch dazu dienen, die bestehenden Stickstoffemissionen zu reduzieren. Die grüne Wasserstoffanlage hat auch eine wichtige regionale und nationale Funktion, um Netzüberlastungen zu verhindern und das Stromnetz auszugleichen. Da die Fabrik mit Ökostrom aus Windmühlen oder Solarparks betrieben wird, verbraucht sie Strom nur, wenn er nachhaltig erzeugt wird. Damit glättet die Wasserstoffanlage die bereits im Stromnetz auftretenden Produktionsspitzen, die in Zukunft durch eine nachhaltigere Erzeugung deutlich größer werden. Eine notwendige Voraussetzung für die Erzeugung von grünem Wasserstoff ist ein Stromanschluss mit ausreichender Kapazität. Um die Axelse Vlakte für den Eigenverbrauch und die Nutzung durch Dritte zugänglich zu machen, bittet VoltH2 Terneuzen B.V. um Unterstützung bei der Realisierung eines 150-kV-Anschlusses an ein Umspannwerk. Der Bau des erforderlichen Feldes an der Hochspannungsstation, den Hochspannungskabeln, dem Transformator und dem Umspannwerk erfordert hohe Investitionen, die VoltH2 selbst tragen muss. Da sich der Projektstandort und die bestehende Hochspannungsstation auf verschiedenen Seiten des Kanals befinden, muss der Anschluss den Gent-Terneuzen-Kanal überqueren und die Kosten sind hoch. Die Grundkonstruktion des 150-kV-Feldes, das Konzeptdesign des Kabelanschlusses und des 150-kV- und 30-kV-Umspannwerks sind bereits in Vorbereitung. Wenn der JTF den Zuschuss gewährt, wird VoltH2 die Komponenten 2024 kaufen. Die Arbeiten können dann Ende 2024 beginnen und werden bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Dies bedeutet, dass der Anschluss Anfang 2026 sowohl für den Betrieb der Wasserstoffanlage als auch für den Anschluss Dritter verfügbar sein wird.

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