Das übergeordnete Ziel von RE.CO.RD ist es, umweltfreundliche nachhaltige Technologien und Verfahren zur Bewirtschaftung von Kunststoffabfällen einzuführen, insbesondere um ein Modell der nachhaltigen Nutzung der Küsten durch gemeinsame Strategien für eine funktionale Abfallbewirtschaftung zu fördern. Badegebiete werden zu Schutzgebieten, um die Küstenökosysteme zu schützen und zu verbessern. Meeresverschmutzung ist ein großes Umweltproblem: nach jüngsten Berichten hat die Adria durchschnittlich 27 schwimmende Abfälle pro Quadratkilometer, hauptsächlich aus Kunststoff (90 %) und bedroht die lokale Fauna. Das RE.CO.RD-Projekt zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen wirtschaftlicher Aktivitäten im Zusammenhang mit der touristischen Nutzung von Küstengebieten zu verringern, die die Meeresverschmutzung als direkte Folge haben: die aktive Beteiligung der Bevölkerung und die Einführung neuer Technologien werden zu einem virtuellen Kreis des Kunststoffrecyclings führen. Die Gemeinde Otranto ist der federführende Partner des Projekts, an dem zwei italienische Partner, die Universität von Salento und die Gemeinde Santa Cesarea Terme, sowie zwei griechische Partner, die Gemeinde Lefkada und das Technologische Bildungsinstitut von Epirus – Sonderkonto für Forschungsfonds beteiligt sind.