Das Hamlet-Projekt befasst sich mit der Valorisierung historischer Zentren, Dörfern und Kleinstädten durch die nachhaltige Entwicklung des Tourismus- und Wirtschaftssektors und hebt die Umwelt- und Kulturgüter der ausgewählten Gebiete hervor. Durch die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für das Tourismusmanagement zielt das Projekt darauf ab, die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Italien, Albanien und Montenegro zu fördern, indem das Niveau der angebotenen Produkte und Dienstleistungen auf den gleichen Standard gebracht wird, die unter einer einzigartigen grenzüberschreitenden Markenidentität wiedervereinigt werden und in der Lage sind, Besonderheiten des Adria-Gebiets zu identifizieren. Gleichzeitig wird die Einführung der ausgewählten Gebiete in den Tourismuskreislauf die lokale Wirtschaft mit positiven Auswirkungen der Beschäftigung ankurbeln und die gegenwärtige soziale Verarmung stoppen. Mehrere Interessenträger werden von der Kultur- und Umweltkartierung profitieren: die Behörden werden Schutz- und Verwertungsmaßnahmen auf robustere Daten stützen; die Kultur- und Umweltverbände werden sich aktiv an der Projektdurchführung beteiligen; die Bürger selbst werden ihr Bewusstsein für das lokale Erbe und die Bedeutung seiner Erhaltung stärken. Die Touristen werden auch von der grenzüberschreitenden Branding-Strategie profitieren (da das einzigartige Logo, das mit den Projektveranstaltungen und -standorten verbunden ist, gleichbedeutend mit Qualitätstourismus sein wird), dank der sie das neue diversifizierte touristische Angebot leicht kennen und vertiefen können. Schließlich werden die lokalen Handwerksbetriebe von der Zunahme des touristischen Wohlstands und den speziell für ihre Unterstützung konzipierten Dienstleistungen profitieren. Obwohl jedes der beteiligten Gebiete durch lokale ökologische und kulturelle Besonderheiten gekennzeichnet ist, ist ein grenzüberschreitender Ansatz dringend erforderlich, um diesen Akteuren gemeinsame Instrumente für das Tourismusmanagement und -marketing sowie ähnliche Infrastrukturen zu verleihen, um den Zugang zum touristischen Angebot selbst zu erleichtern.