Das Hauptziel des Projekts Ofidia2 besteht darin, Waldbrände zu verhindern und die biologische Vielfalt in den Wäldern und ländlichen Gebieten der Region Apulien (Italien) und in Epirus (Griechenland) zu schützen. Eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlicher Forschung, Spitzentechnologien, politischen Entscheidungsträgern und italienischen und griechischen Behörden wird die Sicherheit der Umwelt vor Waldbränden erhöhen. Ein Netzwerk aus Technologien, Infrastrukturen und wissenschaftlichen Erkenntnissen steht im Mittelpunkt des Projekts, das durch den Aufbau einer betriebsbereiten Big-Data-Infrastruktur Umweltschutzmaßnahmen entwickeln soll. Mit Hilfe von HD-Videokameras, drahtlosen Sensorennetzwerken und Drohnen werden die Stakeholder effektiv hochgefährdete und entlegene Gebiete in den beiden Regionen patrouillieren. Ein neuer Kontrollraum im regionalen Katastrophenschutzbüro in Bari wird der Hauptsitz der notwendigen operativen Aktivitäten in Apulien sein. Federführender Partner des Projekts ist die CMCC Foundation; die Projektpartner sind Dezentralisierte Verwaltung von Epirus-Westmazedonien, Forstdirektion (DAEWM), Universität Ioannina, Region Apulien – Abteilung für Katastrophenschutz; assoziierte Partner: Gemeinde Lecce, ARIF (Regionale Agentur für Bewässerung und Waldaktivitäten). Das Projekt Ofidia2 nutzt die Ergebnisse des früheren Projekts Ofidia, das bereits im Programmplanungszeitraum 2007-2013 finanziert wurde, indem er ein größeres Gebiet in beiden Regionen abdeckt.