Das Projekt Mijnwater scale up Masterplan Phase 1 zielt auf die Entwicklung eines neuen Wärme- und Kältenetzes in Heerlen in den Niederlanden ab. Dies ist ein neues Geothermie-Austauschsystem, das Wärmepumpen verwendet, um Wärme (Wärme) aus unterirdischem Grubenwasser zu gewinnen, das von ENEXIS Holding NV und Mijnwater Energy BV implementiert wurde. Das Projekt zielt insbesondere darauf ab, die „fünfte Generation des Fernwärme- und Fernkältenetzes Mijnwater“ zu erweitern, indem - Durchführung der Machbarkeitsstudie und Planung von 6 neuen geothermischen Bohrlöchern (3 warme und 3 kalte Bohrlöcher), um die erforderliche Wärmekapazität (ca. 37.000 bis 43.000 kWth) sicherzustellen, steht den Endnutzern im Gebiet von Heerlen zur Verfügung, - Bau der 6 geothermischen Bohrlöcher, - Durchführung der Studie und Planung für den Anschluss neuer Endnutzer an das Heiz- und Kühlnetz von Mijnwater, - Anbindung dieser neuen Endnutzer (ca. 10.000 bis 13.000 Hausäquivalente) an das Heiz- und Kühlnetz von Mijnwater. Das Kofinanzierungspaket des Projekts umfasst ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von 90 Mio. EUR, ergänzt durch einen Zuschuss der Europäischen Kommission in Höhe von 13,5 Mio. EUR. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 176 Mio. €. Das Projekt konzentriert sich auf Phase 1 (Heerlen) des im territorialen Plan für einen gerechten Übergang für die Region Zuid-Limburg beschriebenen „Masterplans“. Es wird erwartet, dass sich der Masterplan positiv auf die Umwelt auswirkt und zur Verringerung des Energieverbrauchs fossiler Brennstoffe beiträgt. Das neue Energieaustauschsystem ist energieeffizienter, kostengünstiger und ökologisch nachhaltiger als herkömmliche Wärmepumpensysteme mit Außenluft. Dies wird zu weniger Heizstress in Heerlen, bis zu 50% weniger Stromverbrauch, geringeren Auswirkungen auf das Stromnetz, weniger Lärm und minimalen Auswirkungen auf Architektur und Stadtlandschaften führen. Bis 2030 soll das Projekt 10.000 bis 13.000 Wohneinheiten verbinden, was zu einer zusätzlichen Kühl- und Heizleistung von etwa 37.000 bis 43.000 kWth und einer CO2-Reduktion von etwa 57.000 bis 66.000 Tonnen pro Jahr führt. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts bis zu 10 Arbeitsplätze geschaffen und etwa 100 Arbeitsjahre von Unterauftragnehmern beschäftigt.