Das Projekt A Coruña University Hospital Complex (CHUAC) ist ein soziales Infrastrukturprojekt, das darauf abzielt, den A Coruña University Hospital Complex in der spanischen Region Galicien zu erweitern und zu modernisieren. Es wird von der Galician Health Department, der Galician Infrastructure Agency und der Public Investment Company of Galicia umgesetzt. Es wird durch einen EU-Zuschuss in Höhe von 59,3 Mio. EUR unterstützt, der ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von 450 Mio. EUR und die Eigenmittel von Xunta de Galicia ergänzt, wodurch sich das Gesamtbudget des Projekts auf 600 Mio. EUR erhöht. Das Projekt ist eine der wichtigsten Maßnahmen der Region zur Stärkung ihres öffentlichen Gesundheitssystems durch die Bereitstellung modernster Infrastrukturen und Einrichtungen, die nicht nur die Gesundheitsdienste und die Lebensqualität der galizischen Bevölkerung verbessern, sondern auch zur regionalen Konvergenz beitragen werden. Dank dieses Projekts werden voraussichtlich rund 564 000 Menschen in A Coruña und Umgebung von effizienteren, zugänglicheren und hochwertigeren Gesundheitsdiensten profitieren. Es wird auch erwartet, dass durch das Projekt schätzungsweise 6140 direkte und indirekte Arbeitsplätze im Zusammenhang mit der Gesundheitsinfrastruktur geschaffen werden, was etwa 1,3 % der erwerbstätigen Bevölkerung in A Coruña entspricht. Mit seinen Energieeffizienzmaßnahmen, der bioklimatischen Architektur sowie dem nachhaltigen und intelligenten Ressourcenmanagement kann das Projekt darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Diese Investitionen spielen daher eine entscheidende Rolle bei der Abmilderung der langfristigen sozioökonomischen Folgen der Schließungen von Kohlekraftwerken und fördern gleichzeitig eine nachhaltige und inklusive Erholung Galiciens vor dem Hintergrund des alternden demografischen und ökologischen Wandels in der Region.