Kohesio: Entdecken Sie EU-Projekte in Ihrer Region

Informationen zum Projekt
Beginn (Datum): 1 Juni 2017
Ende (Datum): 30 November 2021
Finanzierung
Fonds: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (ERDF)
Gesamtbudget: 10 232 500,00 €
EU-Beitrag: 4 852 940,00 € (47,43%)
Programm
Programmplanungszeitraum: 2014-2020
Verwaltungsbehörde: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Referat IVA4 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
European Commission Topic

D-NL-HIT

Die D-NL-Grenzregion bildet mit ihren mehreren hundert KMU der oberflächentechnischen Kernindustrie einen starken Bereich der Chemie: Klebstoffe, Farben, Lacke und Tinten zum Drucken. Durch die zunehmende Nachfrage nach umweltverträglichen Produkten befinden sich diese Branchen in einer Phase des Wandels/Übergangs. Der internationale Wettbewerb, der vor allem von asiatischen Unternehmen regiert wird, führt die KMU, vor allem kleine und innovative, zu einem Überlebenskampf aufgrund ihrer begrenzten Ressourcen für die Forschung im Bereich High-Tech-Systeme und Materialien (HTSM). Die Entwicklungszyklen sind zu lang, um mit den hochentwickelten Wettbewerbern Schritt zu halten. Das ist der Punkt, an dem die Hochdurchsatz-Formulierungstechnologie ins Spiel kommt. Das Ausruhen auf vollautomatisierten und roboterbasierten Modulen für die Formulierungs-, Anwendungs- und Analyseproduktentwicklung wird um einen Faktor von bis zu 5 erweitert, unterstützt durch Industrie 4.0-Technologie. Durch den Einsatz der angewandten Forschung im Bereich der innovativen Material- und Hightech-Prozessentwicklung wird ein effizienter und schneller Transfer schnell in die Produktion gebracht. Die Hochschule Niederrhein unterstützt den Mittelstand mit dem neu gegründeten Center of Surface Science und seinen Basistechnologien. Kernaufgabe des Projektes D-NL-HIT ist die Erleichterung einer Kooperation von Unternehmen über die Grenzen von Zweigniederlassungen hinweg und die Katalyse des Wissenstransfers zwischen KMU, Universitäten und großen sowie mittelständischen Unternehmen als Zutat/Substrat- oder Komponentenlieferanten, der neben/parallel zu technologischen Entwicklungen mit mehr als 25 nachhaltigen Produkten und vielen neuen Prozessen adressiert wird. Ein an das Projekt gekoppeltes Informations- und Beteiligungsnetz ermöglicht eine nachhaltige Integration weiterer KMU der Region. Durch diese verstärkte Beteiligung von Unternehmen und deren verbesserte Fähigkeit zur Produktentwicklung werden bis zu 15000 Arbeitsplätze für den künftigen Wettbewerb auf diesem Markt eingespart.

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