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Informationen zum Projekt
Beginn (Datum): 1 Mai 2016
Ende (Datum): 31 Oktober 2020
Finanzierung
Fonds: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (ERDF)
Gesamtbudget: 8 935 064,29 €
EU-Beitrag: 4 328 409,00 € (48,44%)
Programm
Programmplanungszeitraum: 2014-2020
Verwaltungsbehörde: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Referat IVA4 Europäische Territoriale Zusammenarbeit
© E-Bus2020
© E-Bus2020

E-Bus 2020: In Bewegung aufladen

Im Projekt „E-Bus 2020“ wird ein 18 m langer Batteriewagenbus entwickelt und hinsichtlich der Energieeffizienz auf die Anforderungen eines Batteriebusses im Flottenbetrieb optimiert. Das bestehende Overhead-Netz wird als Ladeinfrastruktur etabliert. Die Batterien werden in Bewegung geladen: „In Motion Charging“ (IMC), während des Leitungsbetriebs, sind lange Ladezeiten am Endpunkt nicht erforderlich. Eine hohe Verfügbarkeit und Produktivität von Bussen und Busfahrern ist gewährleistet. Der Betrieb im Batteriebetrieb ermöglicht die Erweiterung bestehender Leitungen oder den Austausch von Diesel- oder Gasbussen durch eine Teilgleise unter Oberleitung. Die IMC-Trolleybusse erfordern die Optimierung von Produkten für die Energieversorgung und das Energiemanagement, damit die Ladeinfrastruktur optimal genutzt wird. Die entwickelten Busse dienen als Testlabor, die aufgezeichneten Daten werden von der HAN-Universität analysiert und als Basis für weitere Entwicklungen genutzt. Die von der EU festgelegten Ziele zur Verringerung der Schadstoffemissionen können nur erreicht werden, wenn ein Großteil einer Busflotte im öffentlichen Verkehr geändert wird, was mit der in diesem Projekt entwickelten Technologie möglich ist. Weltweit 303 Städte mit bestehenden Trolley-Netzen und vieles mehr mit Schieneninfrastruktur sind potenzielle Kunden für die sofortige Nutzung. Elektromobilität wird den Energieverbrauch in Städten erhöhen. Daher ist der Ausbau des Energienetzes notwendig. In diesem Projekt wird das Oberleitungsnetz als Smart Grid erweitert. Speziell mit Batterien für E-Autos ausgerüstete Ladestationen werden entwickelt und an die Oberleitung angeschlossen, was zu einer weiteren Ausgliederung führt. Die Batterien speichern Bremsen – oder Solarenergie, so wird die verfügbare Energie effizienter genutzt. Neben dem öffentlichen Verkehr kann das Ladekonzept auch für andere Verkehrssegmente verwendet werden. Als „Launching Customer“ bieten die Kommunen Arnhem und Renkum eine Plattform, um die unternehmensübergreifenden Technologien zu testen.

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