Der Gesamtwert des Projekts beläuft sich auf 209,1 Mio. EUR. Das Projekt soll aus EU-Mitteln, EIB-Darlehen und Eigenmitteln des Antragstellers finanziert werden. Das Projekt wird unmittelbar zur Verwirklichung des Einzelziels „Erhöhung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen“ in Priorität 4.1.1 des operationellen Programms beitragen. Hauptziel des Projekts ist die Steigerung der Energieerzeugung während des hocheffizienten KWK-Prozesses unter Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Energieerzeugung. In der Brennstoffbilanz der Fernwärmeerzeugung hält die überwiegende Mehrheit des importierten Erdgases, das etwa 2,5-mal teurer ist als Biokraftstoffe, immer noch. Vilnius verwendet etwa ein Drittel aller Fernwärme in Litauen, aber der Anteil erneuerbarer Energiequellen (RES) an der Brennstoffbilanz der Wärmeerzeugung erreichte im Jahr 2014 32 %, d. h. der Anteil der erneuerbaren Energien an der Brennstoffbilanz ist unzureichend und die meisten Anlagen sind nur auf die Erzeugung von Wärmeenergie ausgelegt. Während des Projekts wird eine hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlage mit Biokraftstoffen errichtet, die zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energiequellen, zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung, zur Gewährleistung einer nachhaltigen Entwicklung und zur Energieunabhängigkeit beitragen wird.